Lime Rock Park: Stimmen aus dem GT-Lager
Geschrieben von Fabian Wilkening   
Dienstag, 27. Juli 2010

0727_lrp_stimmengt_1.jpgRegen am Samstag, Hitze am Sonntag. Das fünfte Saisonrennen der American Le Mans Serie stand für viele Gegensätze. Doch eines blieb konstant: die Siegesserie von Flying Lizard Motorsports. Auch TRG konnte seinen ersten Saisonsieg feiern.

Was für eine Serie für das Flying Lizard Team im Lime Rock Park. Seit 2007 hat die Crew von Seth Neiman kein Rennen in Connecticut abgegeben. Dieses Jahr waren Jörg Bergmeister und Patrick Long wieder die erfolgreichen Piloten. BMW Rahal Letterman konnte sich ebenfalls über das Rennergebnis freuen, denn nach Qualifikation stand das Team am hinteren Ende des Feldes. Für Henri Richard stand der Northeast Grand Prix für den ersten Sieg seiner Profikarriere, was Kollege Andy Lally zu würdigen weiß.

Patrick Long, Platz 1, GT (#45 Flying Lizard – Porsche 997 GT3 RSR):
„Jörg hatte einen fehlerfreien Stint und hat mir das Auto sauber übergeben, das ich ins Ziel bringen sollte. […] Durch den Verkehr zu kommen war unglaublich schwierig. Ich musste mich umstellen und einfach die BMW-Renner hinter mir zu halten, anstatt die Lücke zu vergrößern. Der Verkehr wurde mein Freund, jedes Mal wenn ich durch eine Gruppe von Fahrzeugen musste, konnte ich die Lücke vergrößern. […] Der Sieg kam durch unsere gute Boxenarbeit, Strategie und Klasse im Verkehr. Jetzt müssen wir diese Form bis zum Ende der Saison halten.“

Bobby Rahal (Teamchef), Platz 2+3, GT (Rahal Letterman Racing – BMW M3 GT2):
„Heute haben wir die Stärke von BMW Rahal Letterman Racing gezeigt. Es ist begeisternd nach so einem frustrierenden Qualifying den ganzen Tag um den Sieg zu kämpfen. Das ganze Team hat hart gearbeitet an so einen schweren und heißen Tag und das auf einer Strecke, wo du laufend im Verkehr bist. Wir haben unsere Serie von Podestplätzen weiter ausgebaut und freuen uns auf Mid-Ohio um die Serie dort weiter auszubauen.“

0727_lrp_stimmengt_2.jpgOliver Gavin, Platz 5, GT (#4 Corvette Racing – Corvette C6.R GT2):
„Als ich in das Auto stieg, wusste ich, dass ich weit zurück sein werde aufgrund der enormen Strafe, die wir bekommen hatten. Von diesem Zeitpunkt an haben wir nur versucht diese eine Überrundung wieder loszuwerden. […] Als es anfing zu regnen und die Strecke rutschig wurde, dachte ich das wäre der richtige Zeitpunkt, um daraus Kapital für uns zu schlagen. So habe ich versucht einen der Patron-Ferraris in Kurve eins zu überholen. Ich glaube er hat mich nicht gesehen und mich deshalb nach außen auf die Gummireste gedrückt.“

Andy Lally, Platz 1, GTC (#63 The Racers Group – Porsche 997 GT3 Cup):
„Mit dem ganzen Verkehr da draußen und dem gleichzeitigen Schonen der Reifen war es ein sehr schweres Rennen. Die Jungs haben einen perfekten Job gemacht heute und Henri (Richard, Anm. d. Red.) war absoulut fantastisch da draußen. Für seine erste Saison in dieser Serie fährt er wirklich wie ein Profi, und ich bin sehr stolz, Teil seines ersten professionellen Sieges zu sein.“

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Bild 1: © Bob Chapman
Bild 2: © American Le Mans Series