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Manthey hat die Führung zurück. Durch schnelle Pit Stops führt die #1 nach sechs Stunden. Die Audi bleiben jedoch weiterhin stark. Die ersten Probleme für einige Teams kommen auf. Rund um den Ring ist es nun dunkel geworden. Bericht 4-6.
Bei Raeder-Motorsport fällt man zurzeit weiter zurück. Das liegt daran, dass Herrmann Tilke den Speed der Teamkollegen nicht mitgehen kann und rund 30 Sekunden pro Runde verliert. Doch laut Aussage des Teams soll Tilke höchstens einmal noch ins Auto steigen, den Rest des Rennens werden Thomas Mutsch, Dirk Adorf und Marc Henerici, welcher zurzeit am Steuer sitzt, unter sich aufteilen.
An der Spitze sind nur noch zwei eng beisammen. Die beiden Manthey-Porsche auf den Rängen zwei und drei kommen sich immer näher und dürfen sich laut Aussage von Olaf Manthey auch angreifen, denn beide sind Siegkandidaten.
Auch bei Alpina ist man zumindest mit einem Fahrzeug glücklich. Die Startnummer 26 kann sich am Rande der Top20 halten, auch wenn die Teamkollegen von Andreas Wirth und Franz Engstler etwas langsamer sind. Das Auto mit der Nummer 25 hat dagegen Probleme mit der Elektronik und das seit Rennbeginn. Ähnliche Probleme gibt es auch vom SexBomb-Porsche zu vermelden, der auch seit Rennbeginn in der Box steht.
Beim Team Schirner BMW #50, welcher so erwartungsfroh ins Rennen ging, muss man einen Bruch der Motoraufhängung sowie Wasserverlust hinnehmen. Der italienische Nissan vom Team Lanza Motorsport hat Getriebeprobleme und beide schwedischen Porsche (#32, #33) stehen mit Motorproblemen in der Box.
Die VW Scirocco kommen mittlerweile auch weiter nach vorne. Bester der fünf Wolfsburger ist aktuell die Startnummer 118, ein Benziner Scirocco von Jimmy Johansson, Florian Gruber, Nicki Thiim und Martin Karlhofer auf dem 27. Rang
Heimlich still und leise hat sich auch ein vierter Manthey-Porsche nach vorne geschoben. Ein 911 Cup von Frank Kräling, Marc Gindorf, Peter Scharmach und Marco Holzer ist in den Top 10 angekommen und schafft es die Zeiten einiger Cup S zu unterbieten.
Das Duell der Alzen-Porsche geht zurzeit an Jürgen. Der Hankook-Porsche ist aktuell auf dem sechsten Rang, währen Uwe Alzens Team Rang acht hält.
Die Boxenstoppstrategien werden spätestens nach dem dritten Halt deutlich sichtbar. Die Audi R8 haben sich nach einem Testlauf von acht Runden zu Beginn auf Stints von neun Runden eingependelt. Manthey kann nur acht Runden fahren, der Schubert-Z4 schafft neun Runden und der VIP Petfoods zehn Runden.
Nachdem diese dritten Stopps absolviert sind, bleibt der Phoenix-Audi #99 weiter vorne. Doch dahinter kann das Manthey-Duo stetig Zeit aufholen. Die Zeiten rutschen in Regionen von tiefen 8:40er Zeiten und sowohl das #2 Auto, welches aktuell auf Rang zwei liegt, als auch das #1 Auto sind damit Runde um Runde mindestens fünf Sekunden schneller als der führende Audi. Zeit verliert dafür der R8 mit der Nummer 97 vom Team Abt. Hier hat man schon über 3 Minuten Abstand auf die Spitze. Einen stabilen fünften Rang, als die fünfte Rennstunde fast vorüber ist, kann der Schubert-Z4 fahren. Auch wenn man leistungsmäßig hinter den Führenden ist, kann man durch Konstanz und die gute Reichweite des bayrischen Fahrzeuges einen Spitzenplatz einnehmen. Dass dies auch am Rennende eine gute Position bedeuten kann, hat man in den vergangenen Jahren gezeigt.
Unterdessen heißt es aus der Manthey-Box, dass es am Wochenspiegel-Porsche doch kein Antriebswellenschaden war, sondern der Motor kaputt ist. Dieser wird nun allerdings getauscht, so dass das Fahrzeug auf jeden Fall nochmal auf die Strecke geht. Auch der starke BMW M3 GT4 von Schubert Motorsport steht schon seit längerer Zeit an der Box. Hier hat man Probleme mit einer Antriebswelle, die undicht ist.
Der Himmel zieht sich inzwischen zu, der eigentlich für Morgen angekündigte Regen wird nun schon für heute erwartet. Darüber freuen würde sich neben dem Schubert-Z4 auch der Frikadelli-Porsche, so Kenneth Heyer.
Nachdem die #2 wieder eine Runde vor der #1 in die Box kam, machte sich Marcel Tiemann auf die Verfolgung des Audi. Doch bevor der Manthey-Porsche den ersten Angriff setzen konnte, bog auch er in die Box ab. Doch die Manthey Racing Crew ist schneller in der Box. Sowohl die #1 als auch die #2 sind nach 36 Rennrunden an dem Audi #99 vorbei, welcher Rang drei mit über 43 Sekunden Rückstand einnimmt. Weiter nach vorne hat sich auch der Audi der alten Haudegen (Stuck/Biela/Pirro/Fässler) gearbeitet. Nach der Strafe zu Rennbeginn und dem Verlust von drei Minuten ist man nun wieder auf dem sechsten Rang.
Mamerow-Racing hat einen Reifenschaden zu beklagen, meldet Chris Mamerow nachdem er das Fahrzeug vom Schwalbenschwanz zurück an die Box gebracht hat. Bis dahin war man gut unterwegs, Platz acht und Chancen auf die Top 5.
Für BMW Z4-Coupes ist es grade eine schlechte Zeit. Die #47 bleibt im Bereich Adenauer Forst mit Motorschaden liegen und die #172 ist auf der GP-Schleife ohne Vortrieb stehen geblieben.
Bei Dörr Motorsport hat man ungewohnte Probleme beim Stint von Luca Ludwig. Der Sprössling von Klaus Ludwig konnte während seiner Fahrt auf dem BMW Z4M Coupe nichts trinken und brach den Stint drei Runden vor Schluss ab und fiel aus dem Auto. Auch einer der vielen 1er BMW von Dörr bleibt stehen. Die #135 kommt in dieser Runde über die GP-Strecke nicht hinaus.
Kurz vor der Sechs-Stunden-Marke kommt die #2 noch einmal an die Box, so dass er weiter zurück fällt.
In der Eifel ist es mittlerweile dunkel geworden. Der drohende Regen könnte heute noch fallen. Nach dem das erste Viertel des Rennens und 39 Runden absolviert sind, sehen die Top20 wie folgt aus:
1. #1 Manthey-Porsche
2. #99 Phoenix-Audi
3. #2 Manthey-Porsche
4. #97 Abt-Audi
5. #77 Schubert-BMW Z4
6. #98 Phoenix-Audi
7. #6 Hankook-Porsche
8. #18 Uwe Alzen-Porsche
9. #40 Raeder-Ford
10. #4 Manthey-Porsche
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