|
24h-Rennen: Audi führt zur Drei-Stunden-Marke |
|
Geschrieben von Fabian Wilkening & Harald Gallinnis
|
|
Samstag, 23. Mai 2009 |
|
Audi übernimmt die Führung in der dritten Rennstunde und macht das Tempo. Besonders der Aston V12 und der VIP Petfoods Porsche können lange Stints fahren. Bei Manthey fällt der Wochenspiegel-Porsche zurück. Bericht 2-3.
Zu Beginn der zweiten Rennstunde gibt es den ersten großen Unfall. Der BMW M3 vom ADAC Ostwestfalen-Lippe dreht sich ausgangs Tiergarten und blieb kurz vor der Hohenrein Schikane stehen. Das Auto sieht stark beschädigt aus und ist definitiv draußen. Nachdem alle Spitzenleute ihre ersten Stops absolviert haben, ist der Wochenspiegel-Porsche am führenden Manthey-Porsche mit der #1 dicht dran, kann ihn aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Unter Teamkollegen ist man da schließlich vorsichtiger. Lange draußen bleiben kann der #29 VIP Petfood-Porsche, welcher 10 Runden mit seinem Tank schafft und der #7 Aston Martin V12 Vantage, der sogar 11 Runden dreht. Im Frikadelli-Porsche sitzt nun Sabine Schmitz, nachdem Klaus Abbelen den Start gefahren war. Schmitz bringt den Porsche nun nach vorne, nach elf Runden ist der Porsche schon auf Rang 17.
Auch die BMW Z4M Coupes hat es nach vorne gespült. Der Schubert Wagen ist schon auf Rang elf, Dörr Motorsport auf Rang 14.
Unterdessen schickt man aus der Abt-Box den R8 #100 wieder auf die Piste. „Uns ist einer hinten drauf gefahren am Start, da war der Auspuff zu“, so Marco Werner. „Dann haben wir gesehen, dass die Motorelektronik auch defekt war.“ Das Auto hat nun zwei Stunden verloren.
Wieder früh in der Boxengasse ist der Ford GT von Raeder Automotiv. Nach dem unplanmäßigen Stop vor einer Stunde ist man aus dem Fenster der anderen ein wenig herausgerutscht. An der Spitze kann der #1 Porsche dem #5 Porsche wegfahren, doch dieser hat in Runde 14 auch einen Antriebswellenschaden im Abschnitt Hatzenbach und muss sich die ganze Runde zurückschleppen. Aktuell wird das Auto wieder repariert.
Doch im Bernhards Rückspiegel ist schon ein anderes Auto zu sehen. Der Audi #99 mit Mike Rockenfeller am Steuer ist dicht am Vorjahressieger dran, da er wohl in der Gelbzone im Tiergarten etwas schneller als der Manthey-Pilot unterwegs war. In der 13. Runde kann Rockenfeller schließlich an Bernhard vorbeigehen und Rang eins einnehmen. Damit führt Audi zum ersten Mal beim diesjährigen 24h-Rennen und kann direkt ein paar Sekunden gut machen.
Der Manthey-Porsche #2 von Collard/Henzler/Lietz/Werner kommt nach 14 Runden an die Box, die anderen Spitzenfahrzeuge nach 17 Runden. Schaut man sich nach der 18. Runde das Klassement an, sieht man, dass die #2 auf den dritten Platz vorkommen konnte.
Somit heißt die Reihenfolge nach drei Stunden Rennzeit:
1: #99 – Phoenix-R8
2:#1 – Manthey-Porsche
3:#2 – Manthey-Porsche
4.#97 – Abt-R8
5:#77 – Schubert-Z4
6:#4 – Manthey-Porsche
7:#6 – Hankook-Porsche
8:#18 – Uwe Alzen-Porsche
9:#19 – Mamerow-Porsche
10: #123 – Mühlner-Porsche
Bilder folgen
|