| 24h-Rennen: Harter Kampf an der Spitze endet mit Kollision |
| Geschrieben von Fabian Wilkening & Harald Gallinnis | |
| Samstag, 23. Mai 2009 | |
Mit einem beeindruckenden Duell an der Spitze hat das 24h-Rennen am Nürburgring begonnen. Der Ford GT kann die ersten Runden führen, muss nach einer Kollision aber zurückstecken. Nach einer Stunden Fahrzeit führt das Vorjahressiegerfahrzeug von Manthey Racing. Die Eifel strahlt zu Rennbeginn des 37. Internationalen Zürich ADAC 24h-Rennen und das Feld zeigt sich prächtig. Um 15:40 rollt das Feld plangemäß in die Einführungsrunde um sich den Fans auf der über 25 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife zu präsentieren. Zum Start um 16:00 kann Dirk Adorf, Startfahrer im Reader-Ford GT #40 die Führung halten. Dahinter folgt der Manthey-Porsche #1 in welchem Marc Lieb den Start fährt sowie die Audis. Auch der Wochenspiegel-Porsche hat einen guten Start und Martin Ragginger kann einen der Audi hinter sich halten und Rang sechs einnehmen. Lieb bläst sofort zum Angriff auf Adorf und lässt dem Ford-Piloten keine Zeit zum Ausruhen. Der Audi mit der Startnummer 100 hat bereits in der Startrunde Probleme und rollt auf der Quiddelbacher-Höhe aus, Zündaussetzer sollen hier das Problem sein. Auch der Alpina #25, auf welchem Johannes Stuck den ersten Turn fährt, kommt bereits nach der Einführungsrunde in die Box. An der Spitze entwickelt sich ein atemberaubendes Duell. Stoßstange an Stoßstange rasen der Ford und der Porsche an der Spitze, Lieb zeigt sich öfter, kann Adorf aber nicht überholen. Die beste Chance dazu hat er in der dritten Runde, als sich der Porsche 997 GT3 RSR bei der Anfahrt zum Karussell neben den Ford GT setzte. Doch Adorf kann die Führung bis in die fünfte Runde halten. Dann kommt es bei einem Überrundungsmanöver kurz vor der hohen Acht zu einer Kollision. „Der BMW hatte blaue Flaggen gezeigt bekommen und er hat auch schön Platz gemacht“, so Adorf später. „Ich dachte er mich gesehen. Doch als ich vor ihm wieder einscherte, bekam ich einen Schlag hinten rechts und drehte mich. Ich stand verkehrt zu Fahrrichtung, sah meinen Konkurrenten quasi alle auf mich zukommen und konnte den Rückwärtsgang nicht einlegen.“ Der Ford GT schafft es aber zurück zu kommen und kommt auf dem 15. Rang liegend an die Box. Thomas Mutsch steigt in das Auto ein und versucht nun den Rückstand wieder aufzuholen. Hinter dem Duell an der Spitze kommt es aber ebenfalls zu heißen Kämpfen. Die drei übrig gebliebenen Audi und die Porsche von Manthey tauschen dabei jedoch öfter die Positionen. Auch der vierte Audi setzt sich wieder in Bewegung und nach knapp 50 Minuten Rennzeit erreicht Matthias Ekström die Box. Neben dem Ford GT kommen nun auch weitere Fahrzeuge an die Box. Marc Lieb bringt den Manthey-Porsche #1 in die Boxenstraße, die Audis kommen zu ihren Mechanikern und auch weitere Manthey-Porsche werden zum Nachtanken und Fahrerwechsel geholt. Bereits gut nach vorne gearbeitet haben sich das Schubert-BMW Z4M Coupe und der Team Schrimer BMW M3, welche und gestern noch versicherten, nach drei Runden in den Top10 zu liegen. Dies kann man nicht ganz erreichen. Für den Audi #98 gibt es ein 3 minütige Stop and Go Strafe aufgrund eines Missachtens der gelben Flaggen. Nach sieben Runden zeigen sich die Positionen wie folgt: #1 Marc Lieb #99 Stippler #97 Luhr #2 Collard #6 Menzel #19 Chris Mamerow #77 Hürtgen #18 Uwe Alzen #123 Kainz #12 Rehfeld |