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Die Weichen für das Comeback sind
gestellt: Pescarolo Sport hat den Weg aus der Krise gemeistert und
greift diese Saison wieder ins Geschehen ein. Emmanuel Collard und
Christophe Tinseau wurden als Fahrer für das LMS-Engagement
benannt, eine Nennung für Le Mans wurde eingereicht.
Der Scherbenhaufen ist weitgehend
beseitigt und die Wiederbelebung geglückt. Pescarolo Sport ist
zurück im Geschäft. Nachdem die Equipe rund um
Le-Mans-Legende Henri Pescarolo im letzten Jahr ein
Insolvenzverfahren einleiten musste, wagt die Traditionsmannschaft
heuer einen Neuanfang. Mittlerweile wurde auch das Programm und der
Fahrerkader für die Rückkehr in die Sportwagenszene
kontuiert.
Pescarolo hat erwartungsgemäß
eine Nennung für die 24 Stunden von Le Mans eingereicht und
plant darüber hinaus eine Teilnahme an allen Wertungsläufen
der Le Mans Series. Als Einsatzfahrzeug fungiert der altgediente
Pescarolo-Judd mit einem 5,5-Liter-V10-Aggregat, das Emmanuel Collard
und Christophe Tinseau bändigen sollen. Der potenzielle dritte
Platz im Cockpit – für den Auftritt an der Sarthe – ist bis
dato vakant.
„Wir haben die Chance, die uns der
ACO eröffnet hat, den Judd V10 ein weiteres Jahr einzusetzen,
sofort ergriffen“, schildert Teamchef Pescarolo in einer
Presseaussendung. „Der Pescarolo-Judd in seiner 2010-Modifikation
ist nie in der LMP1-Kategorie gestartet, er konnte nie sein Potenzial
beweisen. Wir sind zuversichtlich, dass der Wagen in 2011
konkurrenzfähig sein wird. Die Wahl der Fahrer demonstriert
unsere Ambitionen: die Le Mans Series gewinnen und ein gutes Ergebnis
bei den 24 Stunden erzielen.“
Obgleich sich Collard die letzten zwei
Jahre im GT-Bereich in Diensten von Porsche und Corvette betätigte,
kann der Franzose für die hoch gesteckten Ziele adäquate
Referenzen vorweisen. Schließlich spulte der Sportwagen-Pilot
bereits etliche Kilometer am Steuer des Pescarolo-Boliden und anderen
Prototypen ab. „Ich bin wirklich glücklich, wieder in einem
Prototyp fahren zu dürfen, insbesondere wieder mit Henris Team“,
strahlt Collard.
Auch sein neuer Arbeitskollege Tinseau
zeigt sich euphorisch: „Es ist eine Rückkehr, die ich erhofft
und geduldig erwartet habe. Ich freue mich ebenso, wieder Teil des
Teams zu sein, mit dem ich bereits viele Erfolge gefeiert habe. Den
Pescarolo-Judd mit Manu Collard zu teilen, ist ein aufregendes
Projekt.“ Tinseau saß unter anderem beim letzten Start des
französischen Gespann in Okayama am Volant des
Pescarolo-Renners. Zuvor gewann Pescarolo Sport in der Le Mans Series
insgesamt acht Rennen und holte zwei Titel.
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