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Da der ACO die GT1-Kategorie aus dem
Programm seiner Wettbewerbe gestrichen hat, baut Matech eine
Langstreckenvariante des Ford GT. Zehn Exemplare werden von dem GTLM
produziert, die am Ende des Jahres an die Kunden ausgeliefert werden.
Matech reagiert auf die
Umstrukturierung des ACO. Damit der Ford GT trotz der neuen
Klasseneinteilung dem Klassiker an der Sarthe erhalten bleibt, wird
eine limitierte Neuauflage des GT1-Boliden nach den Regeln der Klasse
GT Endurance entwickelt. Ford GTLM nennt sich der überarbeitete
Renner, von dem lediglich zehn Exemplare unter den Hammer gebracht
werden. Die Auslieferung an die Kunden beginnt Ende des Jahres.
Diese Maßnahme ermöglicht
es, den Ford GT weiterhin bei den 24 Stunden von Le Mans sowie den
dazugehörigen Meisterschaften, der Le Mans Series, American Le
Mans Series und Asian Le Mans Series einzusetzen. „Nach mehreren
Meetings mit dem ACO und unseren technischen Partnern, wird die
höchst erfolgreiche FIA-GT1-Version des Matech-Ford GT1 an das
neue Reglement angepasst“, schildert Geschäftsführer
Martin Bartek. „Alle Komponenten wurden für 24-Stunden-Rennen
entwickelt und getestet und werden sich nun gegen die etablierten
GT-Fahrzeuge beweisen können. Ich kann es kaum erwarten den Ford
GT wieder in Le Mans fahren zu sehen, wo er auch hingehört!“
Zunächst war der Matech-Kopf
dagegen negativ überrascht, als der Schweizer von der neuen
GT-Klassenstruktur erfuhr. „Aber anschließend war sofort
klar, wir werden den Matech-Ford LMGT für Langstreckenrennen
produzieren und all unser Know-how von den Erfolgen in der GT3 und
GT1 einfließen lassen“, kommentiert Bartek diesen Schritt.
Auch ACO-Sportdirektor Vincent
Beaumesnil zeigt sich erfreut über diese Nachrichten: „Es ist
fantastisch, dass Matech Concepts einen Ford-Le-Mans-GT-Fahrzeug
produzieren wird. Nach dem Wegfall der GT1-Klasse in der Le Mans
Series, ist es wichtig, dass die GT-Endurance-Klasse wächst und
zwar sowohl in der Anzahl der Fahrzeuge, aber viel wichtiger in der
Vielfalt dieser.“
„Absolut toll, dass Matech sich
entschieden hat, eine Langstreckenvariante des Ford GT zu bauen“,
fährt Beaumesnil fort. „Ich habe letzten Monat in Le Mans
viele Leute getroffen, die sagten wie wunderschön es war den
Ford GT wieder auf der berühmtesten Rennstrecke fahren zu sehen.
Dem muss ich mich anschließen! Es sind tolle Neuigkeiten für
die Le Mans Series und tolle Neuigkeiten für die Fans, dass der
Ford GT als Langstreckenfahrzeug weiter Rennen bestreiten wird. Well
done,, Matech!”
Der Gran-Turismo-Klassiker, welcher an
den erfolgreichen Ford GT40 erinnert, feierte in diesem Jahr seine
Rückkehr in Le Mans, die allerdings alles andere als planmäßig
lief. Der Wagen der Damenmannschaft ging bereits in den frühen
Abendstunden in Flammen auf, während das Schwesterfahrzeug mit
einem Motorschaden in der Nacht die Segel streichen musste. Die
Kutscher das einzige Kundenauto von Marc VDS stellten sich wiederum
selbst ein Bein, als Bas Leinders sein Arbeitsgerät vehement in
der Dunlop-Kurve versenkte.
Technische Daten
- Auslieferung: Ab Dezember 2010
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Aerodynamikpaket: Heckflügel als
Einzelprofil, geschlossener Unterboden sowie Front-Splitter und
Heckdiffuser zur Abtriebssteigerung
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Motor: Roush Yates
5,3-Liter-V8-Saugmotor, Leistung ca. 500 PS (Luftmengenbegrenzer)
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Getriebe: Wahlweise
Lenkrad-Wippenschaltung oder manuell, sequentielle Betätigung
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Übersetzung: Frei wählbar
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Steuergerät: Bosch, inklusive
Traktionskontrolle
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Benzintank: ACO-Reglement 2011
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Bremsen: Innenbelüftete
Stahlbremsscheiben
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Räder: 12 x 18 Zoll vorne, 13 x 18
Zoll hinten
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Reifen: Vorne 30/65-18, hinten 31/71-18
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Gewicht: 1200 kg Minimalgewicht
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Innenraum: Klimaanlage
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Voraussichtlicher Preis: 500.000 Euro
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