Dienstag, 21. Mai 2013 | 09:14 Uhr


Le Mans: Zwei BEC-Prototypen in 2011? Drucken E-Mail
Geschrieben von Maximilian Graf   
Mittwoch, 21. Juli 2010

0721_bec_2011.jpgZwischenstand in Südafrika: Der erste Shakedown liegt vor den LMP2-Coupés aus der Schmiede von Bailey Edwards Cars. Derzeit wird allerdings noch an der Aerodynamik gefeilt. Bereits im kommenden Jahr ist der Einsatz von zwei Boliden vorgesehen – möglicherweise mit BMW-Motor.

Das südafrikanische Le-Mans-Projekt von Bailey Edwards Cars nimmt allmählich Konturen an. Zuletzt war Projektleiter Greg Bailey im Juni beim Klassiker an der Sarthe vor Ort um die Modalitäten für ein baldiges Engagement in der neuen LMP2-Division zu prüfen und lauschte deshalb aufmerksam bei der Pressekonferenz des Automobil Club de l'Ouest.

Seinen Einstand möchte der südafrikanische Konstrukteur schon in der kommenden Saison geben. Der Einsatz zwei der in Eigenregie produzierten Prototypen soll in der Le Mans Series sowie beim Saisonhöhepunkt, den 24 Stunden von Le Mans, erfolgen. „Ich hoffe, dass das Auto im Oktober seinen ersten Shakedown absolvieren kann“, bestätigte Edwards gegenüber „Endurance-Info“ in Le Mans. „Im Idealfall werden wir zwei Boliden in der Le Mans Series und bei den 24 Stunden von Le Mans einsetzen. Aber die Zeit wird knapp, und wir müssen auch das ACO-Selektionskomitee von uns überzeugen.“

Mittlerweile ist die Vorbereitungsphase, während jener Gary Formato als Testpilot fungiert, weit voran geschritten. Zurzeit laufen die Entwicklungsarbeiten an der Aerodynamik. Indes wurden ein Ricardo-Getriebe und AP-Bremsen verbaut, die im Oktober einem Shakedown unterzogen werden. Anschließend plant BEC einen Probeeinsatz in der südafrikanischen Meisterschaft, bis dahin sollte dann auch die Motorenfrage geklärt sein, die aktuell noch aussteht. „Die Motorenwahl ist bislang noch nicht abgeschlossen, aber ein BMW M3 ist möglich“, äußert sich Edwards diesbezüglich.

Ebenso können gegenwärtig noch keine genauen Angaben zu der Preisvorstellung gemacht werden.„Der Preis des Autos bis dato noch nicht fix, aber wir schätzen, dass sich dieser auf einen Preis von rund 200.000 Euro belaufen wird. Es handelt sich hierbei um ein Projekt, dass zu 100 Prozent südafrikanisch ist, und unser Ziel ist es, Fahrzeuge zu verkaufen“, betont der BEC-Kopf.

Bild: © Bailey Edwards Cars

 
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