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24h-Rennen: Phoenix und Manthey bestimmen die Spitze |
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Geschrieben von Fabian Wilkening & Harald Gallinnis
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Sonntag, 24. Mai 2009 |
Audi und Porsche geben sich an der Spitze ein Duell mit 1:30 Abstand. Nur durch die verschiedenen Boxenfenster gibt es Führungswechsel. Ansonsten ist die Nacht recht ruhig, wenige Unfälle oder Ausfälle sind zu vermelden. Bericht 7-9.
Der Regen ist da! Rund um die Strecke fängt es langsam an zu tröpfeln, die Piste wird rutschiger. Doch die Top-Leute bleiben auf Sclicks draußen, es ist nicht genug Feuchtigkeit auf dem Asphalt.
Für Bernhard Mühlner gibt es einen doppelten Schock. Erst entdeckt man nach dem Stop der #123 auf dem Boden Flüssigkeiten die nicht zuzuordnen sind, kurz danach kommt das Schwesterauto mit einer zerstörten Front rein. Dem Porsche 997 GT3 Cup S fehlen der Splitter, der rechte Vorderreifen und er hat eine gebrochene Aufhängung. Das ganze soll auf der Döttinger Höhe passiert sein, als das Auto von einem Konkurrenten erwischt wurde.
An der Spitze bleiben die Positionen bezogen. Der Phoenix-Audi mit Marc Basseng am Steuer verliert im Regen pro Runde 10-15 Sekunden auf den Spitzenreiter, der #2 Porsche von Manthey-Racing holt eben diese auf. Doch bevor es um einen Kampf um den zweiten Platz kommen kann, muss der Cup S Porsche zu seinem sechsten Boxenstopp.
Für den Schubert-BMW dürfte ein gutes Resultat dahin sein. Das Auto bleibt mit Motorschaden auf der hohen Acht stehen. Laut Aussage des Teams möchte man das Auto zurück in die Box holen, den Motor tauschen und wieder zurück auf die Strecke gehen.
Nachtragen müssen auch noch einen Totalschaden für den Porsche von Bonk Motorsport in Kallenhard sowie einen Motorschaden für das Team Schrick. Dem Aston Martin ist nach den Getriebeproblemen am Freitag heute gleich in der ersten Runde der Motor kaputt gegangen.
Auch bei den Erdgas-Sciroccos läuft nicht alles nach Plan. Das Vorstandsmitglied Dr. Hackenberg hat einen kleinen Unfall und der #114 VW muss kurz repariert werden. Dagegen läuft es für das Schwesterauto mit der Startnummer 115 sehr gut und schnuppert nun auch an den Top 20. Der beste Benziner-Scirocco ist weiterhin die #118, nach sieben Stunden auf Rang 18.
In den angesprochenen Top20 sind nun einige aus der Konstanzgruppe. Mühlner Motorsport hat den #123 Porsche auf Rang neun, die unbekannten Flüssigkeiten haben sich als harmlos herausgestellt. Auch der Eifelblitz fährt seit längerem vorne mit, Rang 13 für den BMW M3 GTS. Ein weiterer Cup-Porsche in den Top 20 ist der des Besaplast Racing Teams. Nachdem man den BMW M3 GTR nicht wie geplant einsetzen konnte, Probleme mit der Abnahme, erfüllt halt das zweite Auto des Teams einen guten Job.
Nach gut einer Stunde Regen wird es auch draußen wieder trockener. Die Zeiten gehen wieder unter die Neun-Minuten-Marke und besonders Marc Basseng im #99 Phoenix-R8 legt sehr schnelle Runden hin. Dass die Stints der R8 eine Runde länger sind als die der Porsche macht sich zudem mittlerweile bemerkbar. Immer öfter kann die #99 die Spitze übernehmen und muss nur noch kurz abgeben, wenn auch sie ihren Boxenstopp absolvieren.
Der #2 Porsche dreht jetzt richtig auf. Die Mannschaft im Porsche Cup S drehr nun Runden die schneller sind die beiden Top-Leute. Der Abstand nach ganz vorne sind nur 1:40, da ist bei kleineren Problemen der Konkurrenten noch was drin. Auch der Ford GT von Reader Motorsport läuft in der Dunkelheit ohne Probleme und ist schon auf dem sechsten Rang vorgekommen. Bei der Corvette von Kissling Motorsport hat man routinemäßig das Getriebeöl gewechselt. Die Mannschaft liegt aktuell auf dem 17. Rang.
Nach 9 Stunden Rennzeit sind die Top 10:
1. #99 Phoenix-Audi
2. #1 Manthey-Porsche
3. #2 Manthey-Porsche
4. #97 Abt-Audi
5. #98 Phoenix-Audi
6. #40 Raeder-Ford
7. #6 Hankook-Porsche
8. #18 Uwe Alzen-Porsche
9. #3 Frikadelli-Porsche
10. #19 Mamerow-Porsche
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