Es wurde der erwartete Sieg für All-inkl.com/Münnich Racing.
Doch nicht der favorisierte #37 Lamborghini Murcielago LP 670 R-SV holte den
Sieg im Qualifikationsrennen in Zolder, sondern das Schwesterfahrzeug mit der
#38. Ebenfalls aufs Podium kamen Catsburg/Hezemans und Enge/Müller.
Das halbe Starterfeld wurde im Vorfeld als möglicher
Siegkandidat beim Saisonauftakt der FIA GT1 in Abu Dhabi Weltmeisterschaft
gehandelt, doch am Ende setzte sich mit dem #3 Hexis-Aston Martin ein Fahrzeug
durch, das die wenigsten auf der Rechnung hatten.
Zum Saisonstart der GT-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi am
kommenden Wochenende treten jetzt doch nicht, wie ursprünglich gemeldet, 20
Wagen an. Die Corvette-Teams DKR und Exim Bank China, hinter dem laut
belgischer Quellen Patrick Selleslagh mit seinem SRT Team steht, konnten nur
zwei Wagen in die Emirate verschiffen.
Es wurde der erwartete Peugeot-Sieg, doch niemand hatte mit
Oreca gerechnet. Highcroft hätte das Rennen mit einer unglaublichen Strategie
beinahe gewinnen können. Das Peugeot-Werksteam schlägt sich selbst, BMW siegt
in der GT-Kategorie.
Audi bleibt weiter abgeschlagen und der Werkspeugeot muss
hart kämpfen. Immer wieder werden an der Spitze die Plätze getauscht. Oreca und
HPD machen dem Werksrenner das Leben schwer. In der GT-Klasse geht es weiterhin
ordentlich zur Sache. Die Führung für BMW ist knapp und auch hier ist noch
nichts entschieden.
Sechs Stunden sind gefahren und es befinden sich noch 57
Autos im Rennen. An der Spitze zeichnete sich lange Zeit der erwartete Kampf
zwischen Audi und Peugeot ab, bevor sich die Führenden berührten. In der
GTE-Klasse tobt weiter der Kampf um die Führung. Im Folgenden ein Überblick
über das, was in den letzten drei Stunden passierte.
Bei den von Zwischenfällen, Gelb- und
Safety-Car-Phasen bestückten zwölf Stunden von Sebring führt nach
dem ersten Virertel des Rennens Sarrazin im Peugeot #8 vor Tom
Kristensen und Loic Duval im privaten Oreca-Peugeot 908 HDi FAP.
Das war knapp. Genau eine Woche vor dem ersten Rennen in Abu
Dhabi gibt die SRO Entwarnung und kann ein Feld von 20 Wagen melden. Corvette
ist wieder mit an Bord. Neben dem arrivierten Team DKR, welches im letzen Jahr
die Mad Croc Vetten einsetzte tritt auch ein unerwartetes Team mit dem
US-Sportler an.
Auch die Le-Mans-Prototypen fuhren
natürlich um die Plätze in der Startaufstellung für das zwölf
Stunden lange Rennen am 19. März. In der LMP1, der LMP2 und der
LMPC, in Europa Formula Le Mans genannt.
Auch am anderen Ende der Welt herrscht zur Zeit im Motorsport Winterpause. Porsche Pilot David Wall konnte kürzlich seinen zweiten Titel der Australian GT in Folge einfahren. Die neue Saison startet wieder Ende März. Brett Allen war für SportsCar-Info bei einigen Läufen vor Ort und zeigt nun sein Down Under Best Of 2011.